
Die Ernährungsmedizin, auch als Diätetik bezeichnet, ist ein sehr altes therapeutisches Betätigungsfeld.
Sie ist bereits aus der Antike bekannt und hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr von einer erfahrungsgeprägten Ausübung zu einer wissenschaftlich begründeten Behandlungsweise entwickelt.
Ziel der Ernährungsmedizin ist es, dem Entstehen von möglichst Krankheiten vorzubeugen bzw. Krankheiten durch geeignete Nährstoffzufuhr zu lindern und zur Heilung beizutragen.
Die Diätetik ist ein eigenständiger Fachbereich neben der Pharmakotherapie, wobei beide Disziplinen eigene Methoden und Schwerpunkte haben und sich gegenseitig ergänzen:
Während die Pharmakotherapie den Organismus durch Arzneimittel beeinflusst und damit eine schnelle, präzise Behandlung von Akutsituationen gewährleistet, nimmt die Diätetik Einfluss über die tägliche Ernährung, gegebenenfalls ergänzt durch die gezielte Zufuhr immunregulierender Nährstoffe.
Mit der Verbesserung der ernährungsmedizinischen Studienlage setzt sich die Erkenntnis durch, dass Patienten teilweise erheblich von der diätetischen Unterstützung ihrer Therapie profitieren können, vor allem bei Erkrankungen, die sich typischerweise auf das Immunsystem im Ganzen auswirken.
Am Bekanntesten ist die Unterstützung der Rheumatherapie durch gezielte Zufuhr entzündungshemmender Omega-3-Fettsäuren, durch die viele Patienten die Dosis ihrer oftmals nebenwirkungsbehafteten Kortikosteroide herabsetzen konnten.
Weitere Informationen:
- Ärzte, Apotheker und Heilpraktiker finden im VIATHEN-Fachbereich Studien zu den VIATHEN-Präparaten und Anleitungen zur (unterstützenden) ernährungsmedizinischen Therapie.
Schwerpunkte im Fachbereiches sind die Prävention von Alterskrankheiten, die unterstützenden ernährungsmedizinische Therapie entzündlicher Beschwerden und die unterstützende immunregulative Therapie bei komplexen Multisystemerkrankungen, wie z. B. der chronischen Borreliose
- Patienten und wissenschaftlich Interessierte finden hier einen Überblick über die VIATHEN-Präparate
